Alleinerziehenden-Café: Ein märchenhaftes Treffen in gemütlicher Atmosphäre
Beim Apriltreffen des Alleinerziehenden-Cafés im Landkreis Nienburg wurde in vertrauter Atmosphäre nicht nur Tee und Kaffee getrunken, sondern auch über die Bedeutung von Märchen mit der Märchenerzählerin Heike Schepp diskutiert.
Das Thema des Tages war: „Was können wir aus Märchen lernen?“ In lebhaften Gesprächen wurden moderne Märchen von klassischen Geschichten unterschieden. Die Teilnehmenden lauschten aufmerksam als die Diskussion über den tiefen Sinn von Märchen und ihre zeitlose Relevanz geführt wurde.
Als Höhepunkt des Treffens wurde das Märchen „König Drosselbart“ vorgelesen. Die Geschichte von einer stolzen Prinzessin und einem vermeintlich einfältigen König bot reichlich Stoff für Interpretationen und Diskussionen. „Was will uns dieses Märchen sagen?“ war die zentrale Frage, die die Anwesenden zum Nachdenken anregte und „Welches Rollenbild wird vermittelt?“.
Nachdem das Märchen diskutiert worden war, tauschten sich die Teilnehmenden über eine Vielzahl von Themen aus. Besonders intensiv wurden Fragen rund um Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie ADHS und pubertierende Jugendliche debattiert. Erfahrungen wurden geteilt, Ratschläge gegeben und Ermutigung ausgesprochen.
Im Alleinerziehenden-Café war wieder einmal nicht nur eine Gelegenheit zum Austausch, sondern auch eine unterstützende Gemeinschaft, in der sie sich die Alleinerziehenden verstanden und akzeptiert fühlten. Im hektischen und anspruchsvollen Alltag, bot dieses Treffen einen Moment der Ruhe und der Erkenntnis, dass sie nicht alleine sind in ihren Herausforderungen als Alleinerziehende.
Das nächste Treffen des Alleinerziehenden-Cafés findet am 14.06.24 von 16:00-17:30 Uhr im Familienzentrum St. Michael statt. Anmeldungen sind genauso willkommen wie spontane Besucherinnen und Besucher.
Titelbild von links: Katrin Fedler (Leiterin Beratung Koordinierungsstelle frau+wirtschaft im LK Nienburg), Susanne Reinert vom Familienzentrum St. Michael und Mirja Kleuker (Beauftragte für Chancengleichheit des Jobcenters Nienburg/Verden)
Foto : Koordinierungsstelle frau+wirtschaft