Neue Bioabfallverordnung ab 01.05.25 – kein Grund zur Sorge! Der LK Nienburg/Weser ist bestens vorbereitet!

Landkreis. Die bundesweit verschärften Regelungen der novellierten Bioabfallverordnung treten ab dem 1. Mai 2025 in Kraft. Diese neuen Vorgaben sorgen aktuell für Verunsicherung, da in verschiedenen Berichten von strengen Kontrollen und hohen Bußgeldern die Rede ist. Der Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg (BAWN) möchte daher klarstellen: Die Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Nienburg/Weser haben aufgrund ihrer bereits vorbildlichen Abfalltrennung keinen Anlass zur Sorge.

Erst im vergangenen Jahr wurde der Bioabfall im Kreisgebiet einer umfassenden Analyse unterzogen. Das Ergebnis belegt die hohe Qualität: Der Anteil an Fremdstoffen liegt bei nur 1,4 Gewichtsprozent – davon lediglich 0,39 Prozent Kunststoffe. Damit bewegt sich der BAWN schon heute auf einem sehr guten Niveau und erfüllt die neuen Anforderungen.

Die neue Bioabfallverordnung sieht vor, dass Bioabfälle aus der getrennten Sammlung von Privathaushalten und Kleingewerbe künftig nur noch maximal 1,0 Gewichtsprozent Kunststoffe größer als 20 Millimeter enthalten dürfen. Anlieferungen mit einem Fremdstoffanteil von mehr als 3,0 Gewichtsprozent können von den Behandlungsanlagen zurückgewiesen werden.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, bei wiederholten oder besonders gravierenden Verstößen Bußgelder zu verhängen. Der BAWN setzt jedoch seit jeher auf das Gespräch und den Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohner und hat bislang immer gütige Lösungen gefunden.

„Im Landkreis Nienburg/Weser werden Bioabfälle bereits sehr sorgfältig getrennt. Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihr Engagement und bitten darum, auch weiterhin aufmerksam zu bleiben“, sagt BAWN-Vorstand Arne Henrik Meyer. „Wir werden auch in Zukunft auf Information und Beratung setzen, um gemeinsam eine saubere Umwelt und hochwertige Kompostqualität zu sichern.“

Die neue Bioabfallverordnung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz – und der BAWN ist dafür bestens aufgestellt.

Text+Bild: BAWN Nienburg